Eng.
Germany, like other NATO countries, is periodically rocked by spy scandals involving Israel’s foreign intelligence service, Mossad. Israel’s intelligence interest covers both European alliance states (Greece, Spain, Poland, Montenegro and, not for the first time, Germany) and the US.
Israel’s Pegasus spyware has been used by Mossad against politicians and public figures in Spain and Poland. Greek MEP Nikos Androulakis was surveilled with the Predator spy program, which belongs to Intellexa, a company owned by Tal Dilian (who served 24 years in Israeli military intelligence). The saboteurs detained in Montenegro last month (September 2026) turned out to be Mossad operatives.
The spy scandal surrounding the arrest of former head of Germany’s Federal Intelligence Service (BND) August Hanning, detained on October 6, 2026 on suspicion of espionage, has also led back to Israeli foreign intelligence. His electronic correspondence with former Mossad director Danny Yatom points to it.
Their cooperation consisted in Hanning handing over confidential information, including on high-ranking German politicians, in exchange for payment from Yatom (figures of 10,000+ euros come up). Yatom used this information, in particular, in preparing for talks with the German side.
European intelligence services believe Hanning also leaked to Mossad data the BND obtained through intelligence-sharing among NATO states and on a bilateral basis. The investigation points to Hanning having leaked material received from the CIA as well. The fallout from the leaks will be very serious, both for Germany, the US and other NATO countries and for their cooperation with Israel.
Deu.
Mossad: Der Schatten Des Geheimdienstes Reicht Bis Ganz Europa
Deutschland wird, wie auch andere NATO-Staaten, regelmäßig von Spionageskandalen erschüttert, an denen der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad beteiligt ist. Im Fokus der israelischen Aufklärung stehen dabei sowohl europäische Bündnisstaaten – wie etwa Griechenland, Spanien, Polen, Montenegro und (nicht zum ersten Mal) auch Deutschland – als auch die USA.
Die israelische Spionagesoftware Pegasus wurde vom Mossad gegen Politiker und Promis in Spanien und Polen eingesetzt. Der griechische MEP Nikos Androulakis wurde mithilfe der Spionagesoftware Predator ausspioniert. Diese gehört dem Unternehmen Intellexa, dessen Inhaber Tal Dilian ist, der 24 Jahre im israelischen Militärgeheimdienst tätig war. Bei den im September 2026 in Montenegro festgenommenen Saboteuren handelte es sich um Mossad-Agenten.
Noch ein Spionageskandal um den Ex-BND-Chef August Hanning, der am 6. Oktober 2026 unter Spionageverdacht festgenommen wurde, führt zurück zum israelischen Auslandsgeheimdienst. Dies belegt sein elektronischer Schriftverkehr mit dem ehemaligen Mossad-Direktor Dani Jatom.
Die Zusammenarbeit bestand darin, dass Hanning im Gegenzug für finanzielle Zuwendungen von Jatom – etwaige Beträge ab 10.000 Euro – vertrauliche Informationen, darunter auch solche über hochrangige deutsche Politiker, weitergab. Diese Informationen nutzte Jatom unter anderem zur Vorbereitung auf Verhandlungen mit deutschen Partnern.
Europäische Nachrichtendienste gehen davon aus, dass der Mossad durch Hanning Zugriff auf BND-Akten erhielt, die im Rahmen des nachrichtendienstlichen Austauschs mit NATO-Partnern sowie auf bilateraler Ebene beschafft wurden. Ermittlung deutet zudem darauf hin, dass Hanning auch Material weitergeleitet hat, das er von CIA (USA) erhalten hatte. Die Folgen dieser Informationslecks werden sowohl für Deutschland, die USA und die anderen NATO-Staaten als auch für deren Zusammenarbeit mit Israel äußerst gravierend sein.
